Review: KeyBar

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EDC-Essentials

So ziemlich jeder hat schonmal mit einem Schlüsselbund gekämpft. Sie sind zu groß, pieksen beim Sitzen ins Bein, man findet nie auf Anhieb den richtigen Schlüssel und zwischen all den Messern, Lampen und anderem Klimmbimm dauert es ewig, den Schlüsselbund aus der Hosentasche zu zerren.

Seit einiger Zeit versucht man, diese Probleme in den Griff zu bekommen, indem man quasi Schweizer Messer für Schlüssel baut, kompakte Schalen also, zwischen denen man seine Schlüssel befestigen kann. Einer der führenden Hersteller in diesem Bereich ist KeyBar aus den Vereinigten Staaten. Ich durfte einen intensiveren Blick auf ihr Produkt werfen.

Die Idee hinter dem KeyBar ist denkbar einfach: Man nehme zwei Schalen, führe an jeder Seite eine Schraube hindurch und schaffe noch die Möglichkeit einen Clip anzubringen, fertig. KeyBar stellt viele verschiedene Modelle her, darunter quietschbunte, Modelle aus Titan, Kupfer und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Letzteres wurde mir zwecks Test zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

Kauft man einen KeyBar, so bekommt man eine kleine Metalldose mit KeyBar-Logo, gefüllt mit den beiden Schalen des KeyBar, in meinem Fall aus carbon fiber und Aluminium, dem optionalen Clip, Unterlegscheiben und drei Sätzen Schrauben. Die Schrauben haben die passende Länge um jeweils vier, acht oder zwölf Schlüssel unterbringen zu können. Eine der Unterlegscheiben ist außerdem geformt wie eine Acht, so dass man mit ihr noch andere Dinge als nur Schlüssel an den KeyBar hängen kann, etwa eine kleine Taschenlampe oder einen kleinen Leatherman.

Die Schrauben passen problemlos durch die Öffnungen in allen meinen Schlüsseln und lassen sich mit einem simplen Schraubendreher sehr einfach fester oder weniger fest drehen. Legt man zwischen zwei Schlüssel immer eine Unterlegscheibe, bewegen sich die Schlüssel sehr flüssig und lassen sich ohne Gefahr für die Fingernägel benutzen. Der Hosentaschenclip ist durch die unterlegte Anbringung sehr stabil und verbiegt nicht schnell, auch wenn man mit ihm mal irgendwo hängenbleibt. Verbiegt er doch, kann er problemlos abgenommen und zurechtgebogen werden.

Das Carbon-Modell spart etwas an Gewicht ein und ist trotzdem praktisch unkaputtbar, leider neigt die Carbonschale aber dazu, an Handydisplays oder ähnlichem schwarze Striche zu hinterlassen, die nicht mehr entfernt werden können. Hier ist also Vorsicht geboten, wenn man gerne den gesamten Hosentascheninhalt in einen Beutel wirft und schüttelt…

Klein ist der KeyBar nicht gerade, aber wenn man wie ich einen halben Hausmeisterschlüsselbund mit sich herumträgt, dann lohnt er sich durchaus. Ich hatte nie Probleme mit meinem KeyBar, konnte alle Schlüssel in allen Schlössern benutzen, auch wenn nur wenig Abstand zwischen Schloss und Türrahmen war. Beim Joggen klimpern die Schlüssel endlich nicht mehr und ich kann sehr schnell den passenden Schlüssel finden, was nachts an der Haustür durchaus das subjektive Sicherheitsempfinden verbessert.

Wer sich für eine klimperfreie Lösung für den Schlüsselbund interessiert, der wird mit einem KeyBar sicher glücklich, und seine ästhetischen Vorstellungen findet er in der immensen Auswahl sicherlich auch repräsentiert.

Disclaimer: Auch wenn Hersteller oder Anbieter eines Produktes ihre Produkte kostenfrei oder vergünstigt an mich abgeben bedeutet das für mich nicht, dass ich sie positiv besprechen muss. Ich beurteile jedes von mir besprochene Produkt nach bestem Wissen und Gewissen.

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